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SPD, GRÜNE und FDP für mehr Baumpflanzungen in Sankt Augustin

Bäume an Straßen und in Parkanlagen prägen in großem Maß das Erscheinungsbild unseres Wohn- und Lebensumfelds. Sie tragen wesentlich zu deren Attraktivität und zum Wohlbefinden der Menschen bei. Immer wieder müssen in Sankt Augustin aber Bäume an Straßen oder in Parks gefällt werden, weil sie nicht mehr standsicher sind. Leider heißt es dann oft, dass eine Ersatzpflanzung nicht möglich ist. Das führt dazu, dass der Baumbestand innerhalb der Stadt schleichend abnimmt.


Die Kooperation aus SPD, GRÜNEN und FDP im Sankt Augustiner Rat will dagegenhalten und fordert nun einen klaren Grundsatz: Für jeden gefällten Baum soll ein neuer Baum gepflanzt werden - wenn möglich am gleichen Ort, ansonsten woanders im Siedlungsbereich. Wichtig ist, dass die Neupflanzung nach dem heutigen fachlichen Wissensstand, also mit ausreichend großen Baumgruben und mit der richtigen Bodenvorbereitung erfolgt. Nur dann haben Bäume eine Chance, gut zu wachsen.

Thomas Pätzold, GRÜNES Ratsmitglied: "Gerade im Hinblick auf den Klimawandel brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Bäume in Sankt Augustin. Bäume bieten nicht nur Vögeln und Insekten Lebensraum, vor allem senken sie an heißen Sommertagen durch Schattenwurf und Verdunstung die Temperatur und binden CO2."

Marc Knülle, SPD: "Der Grundsatz, für jeden gefällten Baum auch Ersatz zu pflanzen, ist klar und unmissverständlich. Damit wollen wir den Baumbestand in Sankt Augustin mindestens stabilisieren, gleichzeitig bleibt Gestaltungsfreiheit erhalten."

Karl-Heinz Schütze, FDP: "Nicht überall können Bäume erhalten werden. Aber abnehmen sollte ihre Gesamtzahl nicht. Für eine transparente Bilanz kann ein digitales Baumkataster helfen und den Arbeitsaufwand für das "Baum-Konto" reduzieren."