Baukosten einhalten, wirtschaftlich bauen

In der vergangenen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde endlich eine Stelle zur Einrichtung eines Bauinvestitionscontrollings in den Stellenplan aufgenommen. Vor Jahren hat die FDP-Fraktion diese Forderung gestellt, sie folgte damit den Empfehlungen der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement). Zitat aus den Vorbemerkungen zum Bericht der KGSt: “Bauinvestitionscontrolling ist im Hoch- und Tiefbau die Voraussetzung, das Gebot der Kommunalverfassungen aller Länder nach sparsamer und wirtschaftlicher Haushaltsführung in die Praxis umzusetzen.


Dem Wirtschaftlichkeitsziel (möglichst geringer Aufwand zur Erreichung eines bestimmten Zwecks) muss gegen unrealistische Nutzerforderungen, baugestalterische und bautechnische Wünsche zu angemessener Berücksichtigung verholfen werden.
Die Weichen für wirtschaftliches Bauen und die Einhaltung der Kosten- und Projektplanungen werden schon lange vor dem ersten Spatenstich auf der Baustelle gestellt. Der Bericht zeigt, wie Strukturen und Prozesse eines wirkungsvollen Bauinvestitionscontrollings so angelegt werden können, dass Bauplanungen unterstützt, die jeweiligen Projektabläufe (Bedarfsermittlung, Planung, Budgetzuschnitt, Steuerung, Bauausführung) transparenter und steuerbarer und somit letztendlich Baukostenüberschreitungen vermieden werden können“. Stefanie Jung: „Wir freuen uns, dass der langwierige Prozess, Akzeptanz in Politik und Verwaltung für dieses Thema zu finden, nun auf einem guten Weg ist und entsprechende Beschlüsse gefasst wurden. Die  Verwaltung hat leider jahrelang nichts zur Umsetzung der vor Jahren gefassten Beschlüsse beigetragen. Jetzt wurde wenigstens eine Stelle geschaffen, und damit ist nun endlich ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Beschlusses getan“.